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Social Media Editor – ein Leben zwischen Wahrnehmung und Realität

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Der Job als Social Media Editor kann auf jemand Außenstehenden recht bizarr anmuten. Die Arbeit kann einem Spaß bereiten, sie kann unter Umständen als zu leicht empfunden werden und manchmal nimmt man seinen eigenen Job als nutzlos, ja sogar hirnlos war. Es gibt durchaus den ein oder anderen Social Media Account eines namhaften Unternehmens, welcher durch seine Frechheit überzeugen kann. Allerdings führt dies wiederum zur Wahrnehmung, dass deren Accounts sich durch ihre komödiantische Seite auszeichnen. Was hierbei oft in Vergessenheit gerät ist, dass Mitarbeiter des Social Media Teams in großen Unternehmen sehr viel Zeit aufwenden müssen, um allen Verbrauchern auf dem Globus innerhalb kürzester Zeit gerecht zu werden. Ganz zu schweigen von bösartigen Internet Trollen, die immer wieder Versuche unternehmen den Social Media Experten das Leben so schwer wie möglich zu machen.

 

 

Unserer Arbeit in den sozialen Netzwerken zum Trotz sind wir bislang vor heftigen Attacken verschont geblieben. Dennoch haben wir ein paar aussagekräftige Beispiele zusammengetragen, die wir Euch im Folgenden kurz vorstellen möchten. Außerdem haben wir den Austausch mit dem ein oder anderen Social Media Editor gesucht um herauszufinden, wie sie ihren Job selbst wahrnehmen und wie dies von der öffentlichen Wahrnehmung abweicht.

 

Ein Social Media Editor hat keine Gefühle

Gefühle? Du hast doch keine Gefühle! 

Zugegeben, es war wohl naiv anzunehmen, dass Menschen im World Wide Web freundlich miteinander umgehen. Das sie sich in Geduld üben und Verständnis für den Gegenüber zeigen. Besonders dann, wenn sie dem Account eines bekannten Unternehmens schreiben. Von wegen!

Im Gespräch berichtete uns ein Mitarbeiter von einer wahren Perle. Ein Kunde schrieb ihm und fragte, wie es sich denn anfühle, wenn man genauso nützlich sei, wie ein gebrauchter Tampon. Pardon? Doch damit noch nicht genug. Eine kurze Zeit später folgte eine zweite Nachricht mit der Anmerkung, dass der Mitarbeiter ein nutzloser Idiot sei. Ob er sich auch in einem direkten Gespräch so verhalten hätte? In unserem Austausch konnten wir feststellen, dass es sich hierbei keineswegs um eine Ausnahme handelte. Vielmehr scheint die Anonymität des Internets und der sozialen Accounts die Nutzer negativ zu beeinflussen. Sie können sich verstecken. Die Auswirkungen ihrer Interaktion ist ihnen dabei herzlich egal.

Ein Social Media Editor muss allzeit helfen - 24/7!

Wurden Dir in kürzester Zeit viermal die selbe Frage gestellt, weil Du nicht innerhalb von 60 Sekunden geantwortet hast? Oder musstest Du schon einmal zu Kreuze kriechen, weil ein Nutzer nicht nachvollziehen konnte, dass Du den Social Media Account nicht während Deines Urlaubs überprüft hast? Meinen wir das ernst? Tun wir!

Diese beiden Beispiele sind nur ein sehr kleiner Ausschnitt. Doch genau das kann Dir passieren, wenn Du die Hoheit über einen Social Media Account inne hast. Besonders dann, wenn Deine Kunden dir von überall auf der Welt Nachrichten senden. Zeitverschiebung? Hat man vorher noch nie gehört. Besonders lustig wird das ganze aber dann, wenn es sich um Feiertage handelt. Bekanntermaßen sind die nicht überall auf der Welt einheitlich, ja nicht mal zwischen den einzelnen Bundesländern herrscht Einigkeit. Und dennoch werden Kunden von Dir erwarten, dass Du ihnen schnellstmöglich antwortest, egal die freie Zeit Deiner Regeneration dienen soll. Manchmal könnte es so schön sein, eine Social Media Agentur zu beauftragen.

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